Wir haben versprochen regelmäßig Informationen zu unserer Arbeit und unserem Projekt mit Dir zu teilen.

Dieses Versprechen möchten wir ab jetzt einlösen. Zugegeben, etwas später als geplant. Der Start des Projektes war doch wesentlich arbeitsintensiver als zuerst gedacht. Doch nun sind wir im Fluß und werden Euch auf dem Laufenden halten.

Beginnen wollen wir mit vier Folgen mit Interessantem und Wissenwerten zur Hundenase und deren Bedeutung für unser Projekt. Danach werden wir über den Stand und die Abläufe im Projekt berichten.

Hunde können mit bis zu 90%er Sicherheit Tumore riechen

Immer wieder werden wir gefragt, warum wir Hunde für diesen Zweck einsetzen?

Wir können natürlich nicht tausende von Hunden ausbilden und diese in die Arztpraxen schicken. Das ist schlichtweg unmöglich. Wir wollen lernen, was der Hund schnüffelt. Es ist bekannt und auch in Studien nachgewiesen, dass Hunde mit bis zu 90% Sicherheit selbst kleinste Tumore über die Nase feststellen können. Aber es ist noch nicht bekannt, welche Moleküle den Hund veranlassen einen Tumor zu erkennen. Das wollen wir herausfinden.

Und wenn wir diese Moleküle kennen, dann wollen die Funktion der Hundenase in einem elektronischen Gerät nachbilden.

Schnüffeln ist das Geschäft des Hundes

Eigentlich ist der Hund um seine Nase herum gebaut. Hunde haben zwischen 100 und 200 Millionen Riechzellen  und etwa 10% des Gehirns dient nur der Analyse dessen, was die Nase hergibt. Kleiner Vergleich zum Menschen: 5 Millionen Riechzellen und etwa 1% des Gehirns.

Das macht Hunde, neben vielem anderen natürlich, so einzigartig. Das befähigt Hunde dazu, als Lawinenspürhunde, Mantrailer, Drogen- und Sprengstoffspürhunde, Kardiowarnhunde und vieles mehr zu arbeiten. Hierzu aber in den weiteren Folgen noch mehr.

Zum Abschluss des ersten Teiles ein kleines, aber sehr interessantes Beispiel für die Nasenfertigkeit des Hundes.
Viele von Euch kennen vielleicht noch die berühmt/berüchtigten Stinkbomben. Der Inhaltsstoff ist Buttersäure.
Ein Tropfen Buttersäure in einem Liter Wasser kann vom Menschen gerade noch wahrgenommen werden. Der Hund dagegen ist in der Lage genau diesen einen Tropfen aus einem Schwimmbecken mit einer Million Litern Wasser noch zu erschnüffeln.

Phänomenal – oder?

Weitere Beispiele in den nächsten Folgen – seid gespannt.

Vorschau auf die nächsten Teile

Teil 2

  • Aufbau der Hundenase
  • Zusammenhang Nase – Gehirn
  • Vergleich zu Mensch

Teil 3

  • Schnüffelhunde und was sie können

Teil 4

  • Was bedeutet die Hundenase für uns
  • Der elektronische Schnüffler

Helfen Sie mit

Die Heidrun Seibert Stiftung ist eine gemeinnützige Organisation. Wir haben das Ziel, dass weniger Menschen an Krebs sterben müssen. Dazu haben wir das Projekt „Hundenasen gegen Krebs“ ins Leben gerufen.

Sie möchten unser Projekt unterstützen – dann spenden Sie jetzt direkt Online.

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